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Magnetisch induktive Durchflussmessung

Magnetisch-induktive Durchflussmesser, kurz MID, verwenden eine Messmethode, die auf dem Faraday'schen Gesetz der elektromagnetischen Induktion beruht. Der Messaufnehmer erzeugt aus dem Durchfluss ein elektrisch nutzbares Signal.

Das Messprinzip dieser Durchflussmesser nutzt die Trennung bewegter Ladungen in einem Magnetfeld.

Durch ein Rohr aus nicht magnetischem Werkstoff, das innen eine elektrisch isolierende Auskleidung hat, strömt die zu messende leitfähige Flüssigkeit.

Von außen wird mittels Spulen ein senkrecht zur Flussrichtung orientiertes Magnetfeld aufgebracht.

Die in der leitfähigen Flüssigkeit vorhandenen Ladungsträger, Ionen oder geladene Teilchen, werden durch das Magnetfeld abgelenkt:

 

Die positiven Ladungsträger zum Beispiel nach links, die negativen nach rechts.

 

An den senkrecht zum Magnetfeld angeordneten Messelektroden entsteht durch die Ladungstrennung eine Spannung, die mit einem Messgerät (Auswertegerät) erfasst wird. Die Höhe der gemessenen Spannung ist proportional der Strömungsgeschwindigkeit der Ladungsträger, d. h. zu deren Fließgeschwindigkeit.

MID Zähler 2_edited.png

Merkmale
 

  • hohe Genauigkeit
     

  • Wartungsfrei
     

  • geringe Druckverluste
     

  • Elektronik in kompakter oder abgesetzter Ausführung
     

  • großer dynamischer Messbereich von 0,06m³/h - 5.426m³/h


 

  • Nennweiten von DN10 - DN400
     

  • Druckstufen bis PN40
     

  • Temperaturen bis max. +150°C (PTFE Ausführung)
     

  • Anschlüsse: Flansch, Gewinde, Sandwich, Lebensmittel, etc.
     

  • große Auswahl an Materialien für Innenbeschichtungen und Elektroden

Strömende Daten, die unsichtbar sind

Messen Sie mit magnetischer Präzision

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